Der Champagner und seine Herstellung Die Champagne zählt 31500 Hektar Reben und besteht aus drei Rebsorten :
Die Champagne ist also zu 75% mit blauen Trauben bestockt, die zu einem weiβen Schaumwein ausgearbeitet werden. Dies benötigt strikte Arbeitsmethoden, um das Färben des Weines zu vermeiden.
Diese Eigenschaft sowie der auβergewöhnliche Charakter der in der Champagne hergestellten Schaumweine erfordern technische Besonderheiten. Die Weinlese : Die Reglementierung ist sehr strikt :
Das Pressen oder das Keltern : Es ist eine wichtige Etappe in der Champagnerherstellung.
Drei- bis fünfmal muβ der Tresterkuchen aufgelockert werden, damit das Keltern schonend verläuft.
Dieses Pressen sowie das darauffolgende Vorklären erlauben es, 2 bis 4% Fremdstoffe zu entfernen, was zu Grundweinen groβer Feinheit führt.
Diese beiden Etappen und die alkoholische Gärung (bei einer Temperatur von 18 bis 20 Grad) erlauben, Grundweine mit einer breiten Palette an Aromen zu erhalten. Die Schaumbildung : Die Schaumbildung ist eine delikate Etappe in der Champagnerherstellung, welche einen Stillwein in Schaumwein verwandelt. Die alkoholische Gärung in der Flasche. Während der Flaschenfüllung werden dem Grundwein 24 Gramm pro Liter beigefügt, was zu einem Druck von 6 Bar führt.
Im Keller ist die Temperatur von 12 Grad, was notwendig ist, um schöne, feine Perlen zu bekommen.
Das Reifen auf Latten : Das ist eine wichtige Etappe, deren Dauer strikt reglementiert ist :
Dieser Reifeprozess verleiht dem zukünftigen Champagner seine aromatische Vielfalt und somit seinen ganz besonderen unnachahmlichen Geschmack.
Jahrgangschampagner reifen viel länger als Champagner ohne Jahrgang und werden erst, wenn sie ihren optimalen Reifegrad erreicht haben, degorgiert und verkauft.
Das Rütteln :
Die Enthefung : Diese Etappe besteht darin, das Hefedepot aus dem Flaschenhals zu entfernen. Es gibt zwei Methoden dazu :
Mit der Enthefung haben wir einen Verlust von einem Bar in der Flasche. Die Versanddosage : Nach der Enthefung besteht diese Methode darin, eine gewisse Menge Zucker je nach dem gewünschten Champagner beizugeben. In der Regel werden die alten Champagner weniger dosiert.
Diese Zuckermengen müssen auf dem Etikett erwähnt werden.
Zum Ende : Nach der Beigabe der Versanddosage bekommt die Flasche den Korken, das Drahtkörbchen und wird mit einem Etikett, einem Stanniol und einer Halsschleife ausgestattet. Dann ist die Flasche versandbereit. Der Tradition nach sind Champagner Verschnittweine. Der Kellermeister und der Oenologe probieren Weine aus verschiedenen Rebsorten, Lagen und Jahrgängen, um den Verschnitt zu komponieren. Sie müssen jedes Jahr den typischen Geschmack des Champagnerhauses wiederfinden. Es gibt auch die spezielle Cuvée “Blanc de Blancs”, die ausschlieβlich aus Chardonnay hergestellt wird. Während des Reifens der Champagner, gewinnen sie an Komplexität und Groβzügigkeit. Die frischen Fruchtaromen geben einen Hauch von kandierten Früchten und von Trockenfrüchten. Die Groβzügigkeit und Frische verleiht Zärte, Rundheit und Hitze. Zum Schluβ kann man Butter- wie Toastnoten bemerken. Der Champagner ist also kein Wein, sondern eine Vielfalt von Weinen, die zugleich ähnlich und verschieden sind. Champagner paβt zu jedem Fest und zu jedem Gericht. |
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